Jetzt also hat es auch der Postvorstand ge- merkt: Zwei verschiedene Betriebe für ein und dieselbe Arbeit – das ist Unsinn. Die Ver- schiebung der Paketzustellung in die DHL Delivery hat’s nicht gebracht.

 

Jetzt will er zwar wieder einen gemeinsa- men Betrieb – aber keinen gemeinsamen Ta- rifvertrag. Damit sich die Post jeweils aussu- chen kann, welchen Tarifvertrag sie nimmt,

z.B. für die Neueinstellungen. Das bringt wieder einen Batzen zu den 5 Milliarden Euro Gewinn, die sich Frank Appel ausge- dacht hat.

Das meint Herr Dr. Appel – aber wir sagen klar und deutlich, wie damals:

Lieber Frank, da täuschst Du Dich. Wer Chaos im Betrieb sät –

wird Chaos ernten.

 

Wir wollen feststellen:

Wir sind diejenigen, die 8 Millionen Pakete und mehr pro Tag im Starkverkehr meistern, die Montag bis Samstag trotz Schneechaos, Hitze und Kälte zustellen, egal ob bei der Post oder bei der DHL Delivery angestellt.

Wir sind diejenigen, die Tag für Tag Ordnung in den Betrieb bringen und wir sagen ganz klar: Ein Betrieb – ein Tarifvertrag!

Ansonsten sind Chaos im Betriebsablauf und Verschlechterungen für uns Beschäftigte vorprogrammiert.

Und wir brauchen für Alle: Verlängerung der Schutzverträge, also

  • Ausschluss betriebsbedingter Beendigungs- u. Änderungskündigungen
  • Ausschluss der Fremdvergabe
  • Erhalt der Eigenbeschäftigung im Fahrdienst

Weit über den 31.12.2019 hinaus!

 

 

EIN Betrieb – EIN Tarifvertrag – Schutzverträge für ALLE!

Unterstützt die Forderung durch Eure Unterschrift! Die Listen gibt es bei Euren ver.di-Vertrauensleuten oder direkt bei uns Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

V.i.S.d.P: ver.di Bayern FB 10. David Merck, Schwanthalerstr. 64, 80336 München. E.i.S. Redaktion: Hedwig Krimmer.